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NEWSLETTER 1/2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir hoffen, dieser Newsletter erreicht Sie in bester Gesundheit. Die Corona-Pandemie stellt auch das ZZF vor neue Herausforderungen. Ein Großteil der Kolleg*innen arbeitet seit Wochen am heimischen Schreibtisch. Alle Veranstaltungen sind bis auf Weiteres abgesagt. Der tägliche Austausch am Institut fehlt natürlich sehr. Zugleich bemerken wir, dass sich unser Fokus auf digitale Forschungsinfrastrukturen in der Krise auszahlt. So trösten die vielfältigen Angebote von »Zeitgeschichte digital« und der hauseigene Publikationsserver über nur eingeschränkt nutzbare Bibliotheken hinweg und bieten umfangreiche Literatur im Open Access. Über unsere Website und die sozialen Medien informieren wir über die Aktivitäten des Instituts. Denn natürlich ruht die Arbeit am ZZF nicht, wie Sie den folgenden Zeilen entnehmen können.

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund!
Prof. Dr. Frank Bösch und Prof. Dr. Martin Sabrow
Direktoren

AUS DER FORSCHUNG

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Martin Schmitt promoviert zur Digitalisierung der Kreditwirtschaft

Martin Schmitt (links im Bild) hat am 16. März 2020 erfolgreich seine Dissertation an der Universität Potsdam verteidigt. In seiner Arbeit analysiert er die Digitalisierung der Kreditwirtschaft in den ost- und westdeutschen Sparkassen zwischen 1957 und 1992. Die Dissertation war Teil des ZZF-Projektes »Aufbrüche in die digitale Gesellschaft«. 

Mehr zum Dissertationsprojekt
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Hannah Arendt – Kritische Gesamtausgabe

Die Edition präsentiert die Texte von Hannah Arendt erstmals vollständig, kommentiert und in der Vielfalt jener Sprachen, in denen sie verfasst wurden. Sie soll auch Unveröffentlichtes aus dem Nachlass umfassen. Insgesamt werden ca. 21.000 Buch-, Aufsatz- und Manuskript- bzw. Typoskriptseiten ausgewertet. Die Kritische Gesamtausgabe ist als Hybrid-Edition (Print und Digital) konzipiert. Eine der sieben Herausgeber*innen ist ZZF-Historikerin Annette Vowinckel

Zur Website des Editionsprojekts

Neues Dissertationsprojekt zur deutsch-türkischen Geschichte

Wie beeinflusste die deutsch-türkische Migration die Entwicklung der Demokratie in der Türkei? Das am 1. Mai begonnene Dissertationsprojekt von Elisabeth Kimmerle untersucht diese Frage insbesondere in geschlechtergeschichtlicher Perspektive. Geleitet wird das Projekt am ZZF von Frank Bösch. Es ist ein Teilprojekt des im Rahmen des Leibniz-Wettbewerbs eingeworbenen Verbundprojektes »The Historicity of Democracy in the Arab World«.

Bogensee – Wiederentdeckung eines Lost Place

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Am brandenburgischen Bogensee bei Wandlitz befinden sich zwei Schauplätze der deutschen Zeitgeschichte in direkter Nachbarschaft: die ehemalige Jugendhochschule der FDJ (Foto oben) sowie eine Villa, die zunächst Reichspropagandaminister Joseph Goebbels bewohnte und die ab 1946 als Wohngebäude für die Dozent*innen der Hochschule diente (Foto unten links). Heute stehen die Gebäude weitgehend leer. Zusammen mit dem Barnim-Panorama Wandlitz erarbeitet das ZZF nun eine Ausstellung zur Geschichte des Geländes. Das Projekt wird von Irmgard Zündorf und Jürgen Danyel geleitet und von Anja Tack bearbeitet.

Erfahren Sie mehr über das Vorhaben
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Kurzmeldungen aus Potsdam

  • Peter Ulrich Weiß wurde im Januar 2020 in die Jury zur Förderung kultureller Projekte der Landeshauptstadt Potsdam berufen, wo er als Sachverständiger für den Förderbereich »Geschichte und Erinnerungskultur« tätig ist.
  • Die Künstler Mikos Meininger und Frédéric Urban erhielten im März 2020 den Zuschlag für die Gestaltung des Denkmals für die Potsdamer Demokratiebewegung vom Herbst 1989. ZZF-Historiker Peter Ulrich Weiß war Mitglied der Jury. Er engagiert sich seit 2016 für die Errichtung einer Erinnerungsstätte auf dem Luisenplatz.

PUBLIKATIONEN

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Franziska Kuschel, Sicherheit als Versprechen. Verkehrsregulierung und Unfallprävention in der DDR
Null-Promille, Stempel und Papp-Polizisten – in ihrem neuen Buch erklärt Franziska Kuschel, wie die Straßen der DDR sicherer werden sollten.

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Mario Kessler, A Political Biography of Arkadij Maslow, 1891–1941. Dissident Against His Will
A political biography of a German Communist politician and later opponent to Stalin. The book places his biography within the rich context of the history of dissident communism and revolutionary organization.

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Andreas Ludwig und Gernot Schaulinski, Metropole Berlin: Traum und Realität 1920 | 2020
Berlin feiert Geburtstag: Vor 100 Jahren wurden 8 Städte, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke zu »Groß-Berlin« vereint. Das Buch schildert die Entwicklung der Stadtregion zur modernen Metropole. 

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Frank Bösch, Nicole Deitelhoff, Stefan Kroll (Hg.), Handbuch Krisenforschung
Das Handbuch widmet sich der »Krisenforschung« aus mehreren konzeptionellen Perspektiven. Es plädiert für einen reflexiven Ansatz, der den Begriff der »Krise« selbst als zu beobachtenden Begriff versteht.

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Martin Sabrow (Hg.),  Revolution! Verehrt – verhasst – vergessen
Der Band dokumentiert in für den Druck überarbeiteter Form die Vorträge auf den 24. Helmstedter Universitätstagen 2018. Dabei wendet er sich weniger den Ereignissen zu, sondern vor allem der Erinnerung an sie.

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Hans-Hermann Hertle, Maria Nooke (Hg.), Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989
Das Handbuch informiert  über die Lebens- und Todesumstände all jener Menschen, die zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer zu Tode kamen.

Mehr zum Buch

Neue Aufsätze in Fachzeitschriften (Auswahl)

  • Frank Bösch, Transnationale Revolutionen. Die Bundesrepublik und die Systemwechsel im Iran und in Nicaragua, in: Archiv für Sozialgeschichte 59 (2019), S. 271-286.
  • Rüdiger Graf, Truth in the Jungle of Literature, Science, and Politics: Upton Sinclair’s The Jungle and the Food Control Reforms during the U.S. Progressive Era, in: Journal of American History 107.4 (2020), S. 901-922.
    Hierbei handelt es sich um die Übersetzung eines in der Historischen Zeitschrift erschienenen und mit dem David A. Thelen Award der OAH ausgezeichneten Aufsatzes.
  • Annette Vowinckel, Jerusalem als geteilte Stadt (1948–1967), in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 16 (2019), S. 564-590.

PREISE

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Der Verein für die Geschichte Berlins hat am 23. Januar 2020 Paul Nolte (FU Berlin, links im Bild) und Hanno Hochmuth (ZZF, 2.v.l.) mit dem Wissenschaftspreis 2019 ausgezeichnet: Sie erhielten den mit 3.000 Euro dotierten Preis für ihre gemeinsame Publikation »Stadtgeschichte als Zeitgeschichte. Berlin im 20. Jahrhundert«. Das Buch präsentiert 12 Studien, die im Kontext des Masterstudiengangs »Public History« entstanden, den die FU und das ZZF gemeinsam anbieten.
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ZZF-Forschungsgruppe erhält Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation 2020

Das von Kerstin Brückweh geleitete Team erhält den WISPoP-Preis für das Projekt »Die lange Geschichte der ›Wende‹«. Die Jury begründete die Entscheidung u.a. mit der »Breite und Art der Kommunikation«, denn hier sei der »Mensch ins Zentrum gerückt« und mit den Zeitzeug*innen habe »ein direkter Austausch auf Augenhöhe« stattgefunden.

Erfahren Sie mehr in der Rubrik Nachlese und auf der ZZF-Website.

ZEITGESCHICHTE DIGITAL

Nominierungen für den »Zeitgeschichte digital«-Preis 2020
Der Verein der Freunde und Förderer des ZZF hat die 12 nominierten Beiträge für den »Zeitgeschichte digital«-Preis 2020 bekannt gegeben. In die Auswahl wurden alle im Vorjahr veröffentlichen Beiträge auf den »Zeitgeschichte digital«-Portalen Docupedia, Visual History, zeitgeschichte | online und Zeithistorische Forschungen einbezogen. Die Redaktionen haben unter den fast 200 Online-Publikationen jeweils drei Nominierungen vorgenommen, aus denen eine Jury nun eine Preisträgerin oder einen Preisträger ermitteln wird. 

Lesen Sie die nominierten Beiträge
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Neues Themenheft der Zeithistorischen Forschungen erschienen: »Israel, Palästina und die deutsche Zeitgeschichte«

Geographisch und kulturell scheint der Nahe Osten von Deutschland weit entfernt zu sein. Historisch betrachtet ist dies ein Trugschluss, denn die dortigen Konflikte der Gegenwart sind eng verflochten mit der deutschen bzw. europäischen Kolonialgeschichte, der Geschichte des Nationalsozialismus und der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte. Im aktuellen Themenheft werden die komplizierten Beziehungen zwischen Israel, Palästina und Deutschland untersucht und diskutiert. Die neue Ausgabe bietet auf 192 Seiten ein breites Spektrum von Beiträgen, die von 1948/49 bis zur Gegenwart reichen.

Lesen Sie die digitale Ausgabe des Themenhefts oder bestellen Sie die Print-Ausgabe bei Vandenhoeck & Ruprecht .

Neu auf Docupedia-Zeitgeschichte

Das historische Ereignis
Frank Bösch diskutiert, wie sich das historische Ereignis konzeptionell fassen lässt und wie sich sein Status in der Geschichtswissenschaft wandelte [Zum Beitrag]

Psychologie und Psychoanalyse (Version 2.0)
Nikolas Dörr plädiert für eine (Wieder-)Entdeckung der Disziplinen durch die Geschichtswissenschaft [Zum Beitrag]

Vernichtung jüdischer Gewerbstätigkeit (Version 2.0)
Christoph Kreutzmüller gibt einen Forschungs-Überblick und diskutiert die Reichweite der genutzten Begrifflichkeiten am Beispiel Berlins [Zum Beitrag]

Verfassungsgeschichte (Version 2.0)
Christoph Gusy diskutiert die Entwicklung, Aufgaben und Methoden der Zeitgeschichte der Verfassungen [Zum Beitrag]

Digitale Spiele
Ein Artikel von Eugen Pfister und Tobias Winnerling erläutert zentrale Begrifflichkeiten und bietet eine Chronologie der Spieleentwicklung [Zum Beitrag]

Neu auf zeitgeschichte | online

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Das mediale Erbe der DDR

Unsere Vorstellungen von der DDR werden in starkem Maße durch Medien geprägt. Zeitungen, Fernsehen oder das Internet formen ebenso wie private Fotos, Schmalfilme und Musik die Erinnerung und Wissensbestände, die wir über den Alltag in Ostdeutschland vor und nach 1989 haben. Dieses mediale Erbe nimmt eine Forschungsgruppe des ZZF in den Blick. Nun präsentieren sie erste Einblicke und Erkenntnisse.

Lesen Sie das Themendossier
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Gedanken zur Corona-Pandemie

Zu Beginn der »Corona-Krise« bat die ZO-Redaktion Kolleginnen und Kollegen um einen persönlichen Kommentar und erste Gedanken. Die Beiträge von Jutta BraunNikolai Okunew und Nils TheinertMagdalena Saryusz-WolskaRené SchlottAnnette SchuhmannTilmann Siebeneichner und Annette Vowinckel finden Sie online.

Lesen Sie mehr auf zeitgeschichte-online.de
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8. Mai 1945 

Vor 75 Jahren, am 8. Mai 1945, endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Anlässlich dieses Jubiläums hat die ZO-Redaktion einen neuen Themenschwerpunkt veröffentlicht, herausgegeben von Sophie Genske und Rebecca Wegmann: Unter dem Titel »Bilder der Befreiung« finden sich Interviews, Beiträge zur Erinnerungskultur und visuelle Einblicke in das Jahr 1945.

Lesen Sie das Themendossier

Neu auf Visual History

Ein neues Themendossier beleuchtet das komplexe Forschungsfeld der Propagandafotografie während des Zweiten Weltkriegs. Die Beiträge betrachten das Verhältnis von »privater« und »professioneller« Fotografie und bieten transnationale Einblicke in Praktiken der Kriegsbildberichterstattung.

Lesen Sie mehr auf visual-history.de

VERANSTALTUNGEN

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aufgrund der Corona-Pandemie an dieser Stelle keine Termine bekanntgeben. Auf der ZZF-Website können Sie sich über den jeweils aktuellen Stand der Planungen informieren. In der folgenden Rubrik »Nachlese« bieten wir einen Rückblick auf besonders interessante Veranstaltungen.

Aktuell finden Sie auch zwei Call for Papers online:

NACHLESE

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Tagung: Kontinuitäten rechter Gewalt. Ideologien – Praktiken – Wirkungen

Die u.a. von Dominik Rigoll organisierte Tagung fand am 13./14. Februar 2020 am ZZF mit über 120 Teilnehmer*innen statt. Sie blickte aus verschiedenen Perspektiven auf gewalttätige Praktiken der deutschen und internationalen extremen Rechten, auf ihre gesellschaftliche Wirkung und die zugrundeliegende Ideologie. In ihrer Keynote sprach Teresa Koloma Beck über »Gewaltsoziologie und rechte Gewalt«.
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Dominik Rigoll (ZZF)
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Teresa Koloma Beck (München/Hamburg)

Die »Wende« im Gespräch – Geschichtswissenschaft vor Ort

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Das Dialogreise-Team in Garrey (v.l.n.r.): Clemens Villinger, Kathrin Zöller, Kerstin Brückweh, Henrike Voigtländer, Katharina Hackl, Pia Kleine

Die Dialogreise der von Kerstin Brückweh geleiteten ZZF-Forschungsgruppe »Die lange Geschichte der ,Wende‘« führte im Januar durch drei Bundesländer: In Brandenburg, Sachsen und Thüringen stellten die Forscher*innen ihre Ergebnisse vor. Ziel der Gesprächsreihe war es, im Sinne der »Citizen Science« mit Zeitzeug*innen ins Gespräch zu kommen und sie aktiv in den Forschungsprozess einzubinden. Im Herbst 2020 werden die Texte der Forschenden sowie der Zeitzeug*innen gemeinsam mit Reise-Eindrücken des Autors Christian Bangel und Fotos der Künstlerin Clara Bahlsen als Buch im Ch. Links Verlag veröffentlicht.

Zur Nachlese mit Fotogalerie
Über die Dialogreise berichteten unter anderem das rbb Fernsehen und Spiegel Online.

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Clemens Villinger in Kleinmachnow
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Kathrin Zöller an einem der »Dialogtische« in Meiningen

Übergangsgesellschaft. Ein Gespräch zum Theater in der DDR und nach 1989

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V.l.n.r.: Jörg Schüttauf, Stephan Märki, Bettina Jahnke, Ruth Reinecke, Rita Feldmeier, Peter U. Weiß, Jutta Braun, Katja Dietrich-Kröck und Martin Sabrow.
Gemeinsam mit Theaterschaffenden sprachen Jutta Braun und Peter Ulrich Weiß am 13. Februar im Potsdamer Hans Otto Theater über die brisante Rolle des Theaters in der DDR und diskutierten dessen Funktionswandel nach 1989. Mit welchen Gewissheiten und Hoffnungen spielten und inszenierten Künstler*innen in der DDR – und wie haben sich die Motive und Bedingungen seitdem verändert? Welche Neuerungen erlebten Spielplangestaltung, Publikumsresonanz und der Stellenwert der Bühnen für die Gesellschaft? 

Lesen Sie eine Kurzfassung des Einführungsvortrags von Jutta Braun und besuchen Sie die Foto-Galerie zur Veranstaltung.
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Studierende erforschen die Musealisierung der DDR

Im Jahr 2006 eröffnet, bietet das DDR-Geschichtsmuseum im brandenburgischen Perleberg eine Fülle an Anschauungsmaterial. Gisela und Hans-Peter Freimark sammelten bereits in den 1980er-Jahren Objekte, die das politische System aber auch den Alltag der DDR dokumentieren sollten. Studierende der Public History (FU Berlin) und der TH Ostwestfalen-Lippe bewahren und digitalisieren in einem gemeinsamen Projekt die Geschichte des Museums. Dabei werden sie von Irmgard Zündorf unterstützt. 

Lesen Sie mehr über das Projekt und weitere Aktivitäten des Bereichs Public History

DAS ZZF IN DEN MEDIEN 

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Viele weitere Interviews und Berichte finden Sie im ZZF-Pressespiegel.

PERSONALIA

  • Rüdiger Bergien wurde zum November 2019  an die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung berufen und nimmt dort die Professur für Geschichte der Nachrichtendienste am Fachbereich Nachrichtendienste wahr.
  • Kerstin Brückweh beendet ihre Tätigkeit als Leiterin des Projekts »Die lange Geschichte der ›Wende‹« und ist seit dem 1. April 2020 in Abteilung III assoziiert. Clemens Villinger und Kathrin Zöller haben ihre Arbeitsverhältnisse mit dem ZZF zum April 2020 ebenfalls beendet. Beide bleiben jedoch bis zum Abschluss ihrer jeweiligen Promotionsprojekte assoziiert. 
  • Zum 1. Mai begrüßt das ZZF zwei neue Doktorandinnen in Abteilung IV: Elisabeth Kimmerle nimmt als Wissenschaftliche Mitarbeiterin die Arbeit an ihrem Promotionsprojekt zur deutsch-türkischen Demokratiegeschichte auf. Annalisa Martin forscht als assoziierte Doktorandin zur Geschichte der Prostitution.
  • Nach dem Ausscheiden von Eszter Kiss und Christian Mentel arbeitet Jutta Braun seit dem 1. Januar 2020 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an dem Projekt »Das Bundeskanzleramt und der politische Umgang mit der NS-Zeit«. 
  • Andreas Ludwig arbeitet seit dem 2. Januar 2020 als Assoziierter Wissenschaftler in Abteilung III.  Zuvor war er bereits Wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZZF.
  • Stefanie Middendorf übernimmt ab dem 1. April eine Professurvertretung an der Uni Bremen (Cornelius Torp), bleibt aber in Abteilung II assoziiert.
  • Bodo Mrozek hat seine Assoziierung am ZZF zum 31. Dezember 2019 beendet und ist nun Gastwissenschaftler am IfZ München-Berlin.
  • Nils Theinert hat zum 29. Februar 2020 seine Tätigkeit am ZZF beendet. Das Projekt zur DDR und der alten Bundesrepublik in den sozialen Medien« wird seit dem 1. April 2020 von Lea Frese-Renner weitergeführt.
  • Die Professurvertretung von Christopher Neumaier für Neuere Sozial-, Wirtschafts- und Technikgeschichte an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg verlängert sich bis 31. Dezember 2020.
  • Ebenfalls bis zum Jahresende verlängert sich das Habilitationsstipendium von René Schlott.
  • Henning Türk nimmt bis zum 30. September 2020 eine Lehrstuhlvertretung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn wahr.
Neu aufgenommene Projekte:
  • Darius Muschiol hat im Oktober 2019 seine Arbeit am Promotionsprojekt »Das Aufkommen rechtsextremer Gewalt: Von der Gründung der Bonner Republik bis zur Wiedervereinigung« mit Frank Bösch als Betreuer aufgenommen. Er ist Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung.
  • Laura Senoner ist seit Januar 2020 Stipendiatin in der Abteilung II und forscht dort zu ihrem Dissertationsprojekt »Halbierte Globalisierung? Das Geschäftsgebaren und die Spielräume der DDR-Außenhandelsbetriebe«.
  • Anja Tack bearbeitet seit dem 1. Januar 2020 als assoziierte Wissenschaftlerin im Bereich Public History das Forschungs- und Ausstellungsprojekt zur ehemaligen FDJ-Hochschule und der Goebbels-Villa am Bogensee.
Gastwissenschaftler*innen:
  • Aydan Greatrick (University College London) ist von Februar bis Juli 2020 Gastwissenschaftler in Abteilung I. Er forscht zu »Identities in Conflict: Queer and LGBT-Led Humanitarian Responses to Refugees from Syria in Berlin and Beirut«.
  • Jennifer McKay (University of Waterloo) war vom 15. Januar bis zum 14. April 2020 Gastwissenschaftlerin in Abteilung I, wo sie zu »Conflict, Repression and Creating a Dictatorship in 1950s East Germany« forschte.
  • Der Aufenthalt von Till Düppe (L'Université du Québec à Montréal, UQAM) verlängert sich in Abteilung II bis zum 31. August 2020.
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Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)
Bereich Öffentlichkeitsarbeit
Redaktion: Dr. Stefanie Eisenhuth • Marion Schlöttke • Carolin Kulling • Alisa Gadas
Am Neuen Markt 1 • 14467 Potsdam
zzf-potsdam.de

Für Anregungen und Hinweise erreichen Sie die Redaktion unter: pr@zzf-potsdam.de

Die abgebildeten Fotos machten: Stefanie Eisenhuth (Veranstaltungen), Pia Kleine und Katharina Hackl (Dialogreise), Marion Schlöttke (Hans Otto Theater), René Schlott (Disputation M. Schmitt), Martin Schmitt (Bogensee), Sandra Starke (Mediales Erbe der DDR), Irmgard Zündorf (DDR-Museum). Weitere Bilder stammen von Pixabay (Presseschau, Corona-Dossier) und Wikimedia (Hannah Arendt, Wilhelm Keitel). Der Nachdruck oder die Übernahme von Fotos ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet. Alle Rechte vorbehalten.

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